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Schloss
Weinburg-
das Juwel aus der Vergangenheit |
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Auf einer Anhöhe
gelegenes weithin sichtbares Schloss mit als Filialkirche genutzter Schlosskapelle.
Vor dem Schloss befindet sich eine Barockfigur des Hl. Johannes Nepomuk,
etwas tiefer gelegen der Gutshof und ein hölzernes Brunnenhaus aus
1899. |
![]() Die
Herzogin von Berry
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![]() Ein Bild aus dem 20. Jahrhundert |
Besonders der Südtrakt wurde
1945 schwer beschädigt und anschließend wiederhergestellt.
Über einem bastionsartig geböschten Unterbau erhebt sich ein
zweigeschossiger Baukomplex in unregelmäßiger Fünfeckform
mit Turmvorlagen und Schlosskapelle im Osttrakt. |
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Kath. Filialkirche "Hl. Katharina" Den ältesten Teil des Schlosses bildet die Kirche. Man vermutet, dass schon recht früh auf der Anhöhe eine Kapelle stand. Im Jahre 1508 wurde am Tag der Hl. Katharina (25. November) der jetzige Nebenaltar von Bischof Martinus von Seckau der Mutter Gottes geweiht. 1720 stiftete Karl der VI. einen neuen Altar und ein Bild des Hl. Karl Borromäus, das seinen Platz oberhalb dieses Altars bekommen hat. Über spätmittelalterlichen Fundamenten (Weihe 1520 überliefert) wurde dieser Bau in der 2.Hälfte des 16. Jh. errichtet. Davon gibt es den einjochigen Chor mit östlich vortretendem 3/8 - Schluss, die 1572 datierte Mensa und einen hohen Glockenturm. |
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Der Altar in der Schlosskirche |
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Die Einrichtungen stammen vorwiegend
aus dem 18. und 19. Jahrhundert, wobei der von Kaiser Karl VI. gestiftete
Hochaltar im Bandlwerdstil aus dem 1. Viertel des 18. Jh. hervorzuheben
ist. Die Kanzel stammt aus dem 19. Jh. und die Neudauer Glasfenster
aus dem Jahr 1904. Neben den Sonntagsmessen werden auch Taufen, Hochzeiten und auch Begräbnisse abgehalten. |
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wunderschöne
Teichlandschaft mit dem
Schloss im Hintergrund |
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![]() der Arkadenhof mit Brunnen im Schlossinneren ![]() Brunnenhaus |
Gutshof/ Meierhof/ Lesehof |
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Figurenbildstock "Hl. Johannes Nepomuk" Vor dem Schloss befindet sich
auf einem Sockel mit quadratischem Grundriss eine barocke Steinfigur
des Hl. Johannes Nepomuk aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. |
![]() Figurenbildstock "Hl. Johannes Nepomuk" |
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Urkundlich erwähnt wird Schloss Weinburg erstmals im Jahr 1278. Da ist von einem Schloss "Seebach" die Rede. Die Bezeichnung dürfte von einem See, den der Sassbach bis zur Einmündung in die Murebene bildete, abgeleitet worden sein. Noch im Jahr 1606 befand sich zwischen Weinburg und Brunnsee eine große Wasserfläche, die im Lauf der Zeit allmählich versumpfte. Einig ist man sich dahingehend, dass die Festung Weinburg in der Landesverteidigung eine große Rolle spielte. Sie bildete den nördlichen Stützpunkt der Murtalsperre, die über die Wasserschlösser von Rabenhof, Brunnsee, Weitersfeld und Oberrakitsch, sowie den befestigten Markt Mureck zum Schloss Obermureck reichte. Schloss Weinburg war zugleich Kreidefeuerstation (eine Warnstation, über die die Bevölkerung mittels Feuer und Kanonenschüsse alarmiert wurde). |
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